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Kommentar zu Vortrag auf der SOSOCON 2010 in Hannover von Heiko Spindler

Leider wurde die gesamte Konferenz auf das Jahr 2011 verschoben. Schade.

Kommentar zu Vortrag “Alles Neu macht die SOA” auf der WJAX 2010 von MPE

Ein toler Vortrag! Bei der SOA-Schulungen von OPITZ CONSULTING erhalten die Teilnehmer nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch die notwendige Praxis : http://www.opitz-consulting.com/schulungen_workshops/ausbildungsgaenge/soa.php

Oracle und Apple wollen gemeinsam am OpenJDK für Mac OS X arbeiten

Oracle und Apple haben heute bekannt gegeben, dass sie in Zukunft gemeinsam an einem OpenJDK für Mac OS X arbeiten wollen.

Wie es in der Presseerklärung heisst,  will Apple die meisten “Schlüsselkomponenten, Werkzeuge und Technologien beisteuern, die für eine Java SE 7-Implementierung auf OS X nötig sind, inklusive einer 32- und 64-Bit Hotspot JVM, Klassenbibliotheken, dem Netzwerk-Stack und den Grundlagen für einen neuen graphischen Client.” Diese werden als Teil des OpenJDK auch Open Source und damit der gesamten Java Community zur Verfügung gestellt.

Apple hatte Mitte Oktober verkündet, seine Java-Version für den Mac nicht weiter zu pflegen, und damit für eine Menge Unruhe in der Java Community gesorgt hatte. Nun ist eine für alle Seiten gute Lösung in Sicht.

Zumindest für die “klassische” Desktop / Notebook-Welt scheint die Java-Triebfeder “write once, run anywhere” weiter zu funktionieren.

Andreas Badelt

Kommentar zu SOA beyond White Papers and Show Cases – Entwicklertage 2010 von Tomas Andersson

Herzlichen Glückwunsch, die viele Arbeit hat sich ja extremst gelohnt :) *daumen hoch* weiter so!

Kommentar zu SOA beyond White Papers and Show Cases – Entwicklertage 2010 von Niko Köbler

Dieser Workshop wurde leider abgesagt. Gerne stehen wir aber bei Fragen oder Anmerkungen zur Verfügung. Melden Sie sich einfach bei uns!

SIG Java, what SIG Java?

Eine ( nicht ganz uneigennützige ;-) ) Bemerkung zu den Profilen unter mydoag.doag.org:

Unter “Ihre E-Mail Abonnements” lassen sich dort die verschiedensten Mailinglisten abonnieren: Regionalgruppen, verschiedene SIGs und mehr. Nur wer dort z.B. “SIG Java” angekreuzt hat, erhält auch Informationen zu den Veranstaltungen (hier: SIG Java).

Daher meine Bitte an alle SIG Java-Interessierten, die sich nicht sicher sind: Einmal das Profil überprüfen!

(Analog gilt das natürlich auch für die anderen Gruppen wie SIG Fusion Middleware, SIG SOA etc.)

Andreas Badelt
Leiter SIG Java

SIG Java in München zu JEE 6: Klein aber fein

Die Veranstaltung der SIG Java zum Thema JEE 6 am Donnerstag (http://mydoag.doag.org/termine/termine.php?tid=409335) ist bei den Teilnehmern offensichtlich sehr gut angekommen.

Die Teilnehmerzahl war mit gut 20 zwar deutlich geringer als bei der ersten SIG Java-Veranstaltung im April (*). Aber die Teilnehmerzahl hatte auch einen positiven Effekt: Während und nach den Vorträgen entwickelten sich sehr gute Diskussionen, die deutlich lebhafter waren als aus den größeren Runden gewohnt; insbesondere die Diskussionsrunde zu „JEE Komponentenmarktplätzen“ – so etwas hatte ich auch vorher noch nie bei einer SIG-Veranstaltung ausprobiert – war in dieser Hinsicht schon mal ein voller Erfolg.

Alle Referenten haben hervorragende Vorträge gehalten und für viele Aha-Effekte bei mir und sicherlich auch bei den anderen Teilnehmern gesorgt. Dafür nochmal ein Dankeschön! Unter dem Gesichtspunkt war es dann wieder schade, dass nur so wenige davon profitieren konnten.

Ebenfalls bedanken möchte ich mich auch bei der JUG München, namentlich Jürgen Thierack und Andreas Haug, für die gute Zusammenarbeit.

Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung wird in den nächsten DOAG News erscheinen. Sobald die Online-Version davon bereit steht, werde ich in diesem Blog auch einen Link darauf bekannt geben.

Ein Hinweis noch für diejenigen, die speziell zum Thema JPA 2.0 mehr erfahren wollen: Die Referenten Michael Bräuer und Frank Schwarz werden im Oktober/November eine Roadshow mit Terminen in Hamburg, Stuttgart, München und Berlin durchführen (Stuttgart und München sind ganztägige Veranstaltungen). Mehr Informationen dazu unter http://www.buschmais.de/jpatage/

Andreas Badelt
Leiter SIG Java

(*) liebe Interessenten: bitte unbedingt im myDoag-Profil „Java“ ankreuzen, sonst kommen keine SIG-Java- Einladungen – ich schreibe dazu noch mal einen eigenen Blog-Eintrag

Zweites Oracle APEX Entwickler Treffen in Wien verschoben

Aufgrund der am vergangenen Freitag plötzlich erschienenen Early Adopter Release 2 von APEX 4.0 verschieben wir das zweite Oracle APEX Entwickler Treffen in Wien auf den 18.03.2010.

Wenn Sie Zeit haben und an Oracle Application Express interessiert sind, dann melden Sie sich noch heute an und verbringen einen interessanten Abend mit Gleichgesinnten.

Als Veranstaltungsort haben wir das Kellerstüberl des Universitätsbräuhauses ausgewählt. Denn wie sagt man so schön, die besten Ideen entstehen oft ausserhalb des gewohnten Arbeitsumfeldes.

Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie sich bitte hier an:

hier_anmelden1

Wann: 18.03. 2010, ab 19:00 Uhr
Wo: Kellerstüberl des Universitätsbräuhauses (Altes AKH), Alser Straße 4, 1090 Wien

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

APEX Einstiegsseite erweitern

Arbeitet man an vielen APEX Projekten, dann wird die Übersicht über Workspaces und Applikationen mit der Zeit etwas schwierig.

Auf der Entwicklungsdatenbank, wo meine Kollegen und ich unzählige Workspaces und Applikationen erstellt haben ist die größte Herausforderung, dass beim Login oft nicht mehr klar ist in welchem Workspace nun welche Applikation liegt.

apex_standard_login

Natürlich könnte man nun in der Administrations-Oberfläche nachsehen, einfacher ist es allerdings wenn man schon beim Login eine Auflistung aller Workspaces und Applikationen bekommt:

apex_login_with_listing1

Das macht die Auswahl des Workspaces doch gleich viel einfacher, eine komfortable und sortierbare Auflistung aller Applikationen in der Datenbank, so findet man sich gleich besser zurecht.

Aber Achtung: Aufgrund der hier sichtbaren Informationen, sollte man dies nicht auf öffentlich verfügbaren System zur Verfügung stellen, sondern maximal auf In-House Entwicklungsrechnern, oder auch nur auf der lokalen Notebook-Installation. Potentielle Hacker haben dank der angezeigten Informationen schon sehr viel in der Hand und müssen nur noch das Passwort erraten.

Aber wie kann man die Oracle APEX Einstiegsseite nun erweitern?

Oracle APEX ist bekanntermassen in Oracle APEX geschrieben, insoferne kann die Einstiegsseite auch um eine Report-Region erweitert werden. Das einzige Hinderniss in diesem Fall ist, dass der APEX Builder nicht im APEX Builder angezeigt werden kann, d.h. sie können die internen Applikationen (also die Entwicklungs- und Administrationsoberfläche) nicht in der Entwicklungsumgebung bearbeiten.

Stattdessen habe ich den Weg über ein Script gewählt, genau wie bei einer Applikations-Import-Datei verwende ich die gleichen API’s um die Einstiegsseite mit einer Report-Region zu erweitern.

Das Script finden sie hier, bitte unter einem besonders privilegierten Account (SYSTEM oder APEX bzw. FLOWS) einspielen, da sie eine Applikation im INTERNAL Workspace erweitern wollen.

Das Script fügt eine Report-Region zu der Startseite/Einstiegseite von Oracle APEX hinzu, allerdings nur zur englischen Startseite, nicht zur deutschen Übersetzung.

Disclaimer: Diese Erweiterung ist von den Entwicklern von Oracle Application Express sicher nicht gewünscht oder beabsichtigt, seien sie deshalb besonders vorsichtig da sie sonst die Installation des APEX Builders evt. zerstören. Jegliche Haftung durch u.U. auftretende Probleme ist ausgeschlossen.

Nativer, asynchroner BPEL Prozeßaufruf vom Oracle Service Bus (OSB)

Der Oracle Service Bus (OSB)  kann BPEL Prozesse nicht nur über SOAP sondern auch  nativ durch Verwendung von RMI aufrufen, hier also mittels den Oracle Application Server Boardmitteln „opmn“ oder „ormi“.

Um diese Integration zu erreichen,  sollte folgende, aktuelle  SW eingesetzt werden:

  • Oracle Service Bus 10gR3 (10.3.0)
  • Oracle SOA Suite 10.1.3.4 MLR7 oder höher

Des Weiteren müssen im OSB noch aktuelle JAR Files aus der SOA Suite ausgetauscht und ein Umgebungsparameter geändert werden, um folgenden  Fehler zu vermeiden:

  • com.evermind.server.rmi.RMIConnectionException: Disconnected: javax.xml.namespace.QName; local class incompatible: stream classdesc serialVersionUID

Unten genannte JAR-Files sollten im OSB Installationsverzeichnis in der Datei /osb_10.3/lib/transports/bpel10gtransport.ear aus der SOA Suite Installation ersetzt werden:

  • aus $ORACLE_HOME/bpel/lib/orabpel.jar
  • aus $ORACLE_HOME/bpel/lib/orabpel-common.jar
  • aus $ORACLE_HOME/bpel/lib/xmlparserv2.xml
  • aus $ORACLE_HOME/j2ee/home/oc4jclient.jar

Zusätzlich muss im OSB Installationsverzeichnis unter /user_projects/domains/osb_domain/bin in der  Datei setDomainEnv.sh folgende Zeile ersetzt werden:

  • JAVA_PROPERTIES=“-Dplatform.home=${WL_HOME} -Dwls.home=${WLS_HOME} -Dweblogic.home=${WLS_HOME} „
  • durch
  • JAVA_PROPERTIES=“-Dplatform.home=${WL_HOME} -Dwls.home=${WLS_HOME} -Dweblogic.home=${WLS_HOME} -Dcom.sun.xml.namespace.QName.useCompatibleSerialVersionUID=1.0″

Nun kommen wir zur eigentlichen Konfiguration des Oracle Service Bus, um nachfolgende Abbildung zu realisieren.

OSB BPEL Use Case

Vorausgesetzt wird, dass ein asynchroner BPEL Prozeß schon existiert. In der OSB Entwicklungsumgebung „Workshop for WebLogic 10gR3″ sollte eine Verbindung zum OSB Server, also zum WLS, aufgebaut werden. Durch betätigen der rechten Maustaste im Tabwriter „Server“ wird eine Verbindung erzeugt.

OSB Server

Als nächstes wird ein „Oracle Service Bus Configuration Project“ angelegt, siehe nachfolgende Abbildung. In diesem OSB Configuration Project wird ein OSB Project erzeugt mit 4 Folderinhalten:  proxy services, business services, WSDLs und credential (OSB Configuration Project markieren und über rechte Maustatste OSB Project und anschließend 4 mal im OSB Project Folder auswählen).

OSB Configuration Project

Für die Kommunikation zwischen OSB und dem BPEL Prozeß wird die WSDL des BPEL Prozesses in den Folder WSDLs importiert. Dazu den Folder WSDL markieren, rechte Maustaste drücken und über Import, Oracle Service Bus – Resources from URL,  die entsprechende BPEL WSDL URL angeben.

WSDL

Nun werden im Folder „business services“ zwei Business Services angelegt. Zum Einen ein Service für die Kommunikation zum BPEL Prozeß, hier BPELAsync.biz genannt und zum Anderen ein Business Service für die Kommunikation mit der Queue, der den BPELCallback beinhaltet, als BPELAsyncCallback.biz bezeichnet.

Business Services

BPEL Async WSDLBPEL Async Protokollauswahl

Die Konfiguration für den  TabWriter „BPEL 10g Transport“  (Art des Services, Callback Adresse, Credentialinformationen) wird später vorgenommen.

Der zweite Business Service BPELAsyncCallback wird nun konfiguriert. Das Anlegen erfolgt wie beim ersten Business Service. In diesem Business Service muss nun der Callback Port vom BPEL-Prozess aufgenommen und der weitere Transport zur Queue konfiguriert werden. Die Konfiguration der Queue und der ConnectionFactory einschließlich JMS Server wurde zuvor im WLS vorgenommen und wird hier nicht näher beschrieben.

BPEL Async Callback WSDL

BPEL Async Callback Protokollauswahl

Im TabWriter „JMS Transport“ in obiger Abbildung muss noch der Destination- und Message Typ angegeben werden: Queue und Text.

Jetzt können für die beiden Business Services die zugehörigen Proxy Services im Folder proxy_services erzeugt werden, die das Weiterleiten zum Business Service bewerkstelligen. Hierzu wird der jeweilige Business Service markiert und mit der rechten Maustaste wird unter Oracle Service Bus der Proxy Service mittels „Generate Proxy Service“ erstellt (ohne Abbildung). Anschließend werden weitere Transportkonfigurationen vorgenommen.

Proxy Service BPEL Async_proxy

Für den obigen Proxy Service BPELAsync_proxy muss keine weitere Transportkonfiguration vorgenommen werden. Allerdings für BPELAsyncCallback_proxy. Hier muss das Transportprotokoll auf sb gesetzt werden, damit der OSB den BPELCallback empfangen und zum Business Service weiterleiten kann.

Zweiter Proxy Service BPELAsyncCallback_proxy.proxy

Damit die Kommunikation zwischen zwischen OSB und BPEL Prozeß erfolgen kann, muss noch die Service Account Resource angegeben werden. Sie beinhaltet Adminusername und Password der SOA Suite. Hierzu den Folder credential markieren und mit der rechten Maustaste unter New den Eintrag „Service Account“ auswählen.

Service Account

Nun müssen wir noch abschließend, wie ganz oben erwähnt, im Business Service BPELAsync die BPEL10gTransport-Informationen hinterlegen.

BPEL Async BPEL 10g Transport

Zum Testen des Projektes wird das Projekt zum OSB hinzugefügt. Hierzu unter Servers das Projekt hinzufügen.

WLS/OSB ProjektNun den Proxy Service BPELAsync_proxy.proxy im Folder proxy_serves markieren und mit der rechten Maustastenfunktionalität „Run AS, Run on Server“ den Testclient mit entsprechende Eintraegen starten. Anschließend kann in der Queue im WLS nachvollzogen werden, dass die Eintraege, manipuliert durch den asynchronen BPEL Prozeß, angekommen sind.

<KM, 05.06.2009>

Oracle Service Bus Configuration Project